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Warum ich immer Danilo genannt werde, will ich euch jetzt erzählen.
zur Teddy-Starseite
Vor ein paar Tagen hat Frau Reuer erfahren, dass Danilo nicht zur Klassenfahrt kommen kann. Am nächsten Tag kam in die Klasse 3b ein Überraschungspaket. Und da war ich - der Teddy - drin, der Ersatz für Danilo. Ich kam direkt aus dem Internet. Also bin ich mitgefahren im Reisebus. Ich hatte einen eigenen Platz. Das fand ich superklassetoll. Nach ungefähr vier Stunden waren wir auf der Insel Usedom in Zinnowitz. Jetzt habe ich sogar ein eigenes Bett bei Lucas, Chrissi und Kai. Das finde ich genauso superklassetoll.
Am 1. Reisetag (9°C) waren wir am Strand und ich durfte mit - bei Lucas im Rucksack. Ich habe sehr sehr viele Quallen  gesehen. Danach war ich mit meinem Teddyfreund auf der Seebrücke. Beim Runtergucken habe ich wieder Schwärme von Quallen gesehen. Als wir zurück gelaufen sind durch die Stadt Zinnowitz haben die Kinder ein Eis gegessen. Auf dem Spielplatz waren die Kinder ohne mich. Ich habe in meinem Zimmer Rambazamba gemacht – mit dem tollen CD-Player von Christian. Jetzt warten alle auf das Abendessen im Esszimmer. Dort sieht es voller Kerzen wunderschön aus. Apfelmus steht schon auf jedem Tischplatz.
 
Am 2. Reisetag (15°C) bin ich aufgestanden und mit Kai, Patrick und Lucas zum Küchendienst gegangen. Dann haben wir sehr gemütlich mit Frau Koch und Frau Reuer  und einen Korb Brötchen gefrühstückt. Die Kinder haben die Schwimmtaschen gepackt, während ich mich in Zimmer 1 ein bisschen ausgeruht habe. Um 10.30 Uhr sind wir mit dem Bus in Richtung Schwimmbad gefahren nach Heringsdorf. In Larissas Rucksack saß ich am Fenster im Bus. Im Schwimmbad gab es vier Rutschen, wie mir die Kinder erzählt haben und ein Dampfbad. Ich war so lange in den Schrank gesperrt. Danach sind die Kinder aus dem Wasser gekommen und zum Duschen gegangen. In der Zeit habe ich Larissas Rucksack durchstöbert. Endlich kam ich aus dem blöden Schrank heraus - in die Sonne. Dann mussten wir ganz schnell zur Inselbahn schreiten, denn wir waren spät dran. Mit dem Zug ging es zurück nach Zinnowitz. Nach acht Stationen sind wir ausgestiegen. Durch die Bäume habe ich das Achterwasser gesehen. Es war wunderschön! Und ich war froh im Rucksack zu sein und musste nicht laufen. Aber ich hatte einen Bärenhunger...
Am 3. Reisetag (14°C) ist die ganze Klasse morgens mit mir raus gegangen zum Ball-über-die-Schnur spielen. Ich saß auf der Bank und habe zugeguckt und Christophers Mannschaft hat gewonnen. Ganz zum Schluss direkt nach dem Abpfiff - haben die Glocken geläutet. Nun sollten die Kinder den Schatz suchen und ich habe noch immer zugeguckt. Nach ungefähr 20 Minuten hat Kaili den Schatz gefunden. Bravo, Kaili! Juliana hatte den Schatz versteckt und Malte fand das Versteck gut.
Abends haben wir Disco gemacht. Wir haben getanzt bis spät in die Nacht. Mit jeder Menge Salzstangen und Chips haben wir den Abend verbracht. Christian, Malte und Felix haben die Lieder vorbereitet. Juliana, Franzi und Sabrina haben etwas vorgetanzt. Ich war schwer beeindruckt und alle haben geklatscht. Danach waren wir todmüde. Aber es war ein supermäßig toller Bären-Abend.
Zuerst haben wir am 4. Reisetag (14°C) mit Dr. Socha Musik gemacht. Danach begann das Tischtennisturnier. Ich musste im Zimmer hocken, durfte nur aus dem Fenster gucken und habe mit Christophers Kamera Fotos gemacht. Gemeinsam waren wir im Museum in Zinnowitz. Ich war in Christophers Rucksack nicht allein, sondern mit Kuscheltier Pünktchen zusammen. Man kann sich gar nicht vorstellen, dass in der Eiszeit das Eis mehr als 100m dick wurde. Und wo Vineta wirklich liegt, ist immer noch ein Rätsel und bleibt es auch, weil der Mann im Museum es nicht verraten hat. Christopher und ich haben in das Gästebuch geschrieben mit unserer Unterschrift. Wieder sind wir am Strand lang gegangen. Viele Kinder nahmen das Ostseewasser in ihren Stiefeln mit. Das quitschte und quatschte bei jedem Schritt.

Hier kommt die Welle, macht alle mit!

Hier kommt die Welle, beim nächsten Schritt!

Hier kommt die Welle, macht alle mit!

Hier kommt die Welle, hier kommt die Welle, macht alle mit!

Am Abend haben wir uns alle auf Decken gelegt und gelesen. Kai Malewski wollte vorlesen. Man konnte ihn gar nicht hören, weil er sooo heiser war. Er flüsterte und Frau Koch fielen die Augen zu. Sandra und Frau Reuer mussten kichern. Um 22.15Uhr war erst Schluss....

Am letzten Tag (14°C) der Reise haben Laura, Malte, Christopher und Christian das Tischtennisturnier beendet. Den 2. Platz belegte Laura, den 1. Platz der sehr geübte Christian.

Ich habe gesehen, wie die meisten Kinder Muschelbilder gemacht haben. Im Gemeinschaftsraum haben sie viele Spiele gemacht und an Danilos Webrahmen gearbeitet. Felix, Kaili und Kai haben das Häkeln gelernt mit Frau Kochs Hilfe und Franzi konnte es schon. Alle Kinder konnten Waffeln essen. Weil Luisa, Tizi und Larissa Waffeln gebacken haben – mit Luisas Superrezept. Das ist nur gelungen, weil Luisa und Tiziano ihr Waffeleisen dabei hatten. Ich Teddy habe bei den Kindern zugeguckt, als sie Koffer packten. Am Abend waren die Kinder essen, ich musste mit einem Lutscher auskommen. Christopher hat Frau Koch die Urkunde und Sabrina hat Frau Reuer die Urkunde überreicht,weil die Reise so superklassetoll war.

 

 

 

Am Morgen des Rückreisetages haben wir von den Betten die Bezüge abgezogen und mühsam in die Koffer gepackt. Felix und Frau Koch retteten sogar Franzis überfüllte Tasche. Mit vereinten Kräften wurde der Reißverschluss zugezogen. Frau Reuer holte frische, gut duftende Brötchen vom Bäcker aus Zinnowitz. Wir haben gemütlich gefrühstückt. Gegen 10.15Uhr sind alle in den Bus gestiegen und es ging heimwärts. Während ich ein bisschen bei den Lebensmitteln aufpasste und mich bediente – haha!  - häkelte Frau Reuer mir einen Ostseeschal. Der wird mich auf der Reise ins Internet begleiten...

Hier ein Nachklang des Reisetagebuchs, da die Kinder der Klasse 3b nach der Fahrt noch oft Sehnsucht nach dem Meer hatten verfassten Sie den folgenden Text:

"Liebes Meer, wir vermissen dich so sehr.

Leider konnten wir nichts von dir mitnehmen.

Wir würden gern immer noch gern in dir stampfen.

Wir vermissen das Wasser in den Schuhen.

Das Rauschen der Wellen war sooo schön.

Du bist `mal grün, `mal blau.

In dir haben Möwen gebadet, sind Quallen geschwommen.

Liebes Meer, dich vermissen wir so sehr."


Projekt für Grund- und Sonderschulen
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        wir-in-berlin.de | 17.12.2000
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