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  Weltenbummler in Tokyo         

Weltenbummler in Tokyo

Dezember 2004 bis Februar 2005:
Der Weltenbummler ist in der
"Tokyo-Gakugeidaigaku-Huzoku Koganei Shogakko"
(Koganei Grundschule der Paedagogischen Hochschule Tokyo)
Ansprechpartner:Herr Tomoyoshi SHIMOJO
Homepage der Schule:
www.u-gakugei.ac.jp/~kanesyo/

Inhalt:
- Ankunft in Tokyo
- Tagebuch des Weltenbummlers
- Kommentar zum Tagebuch

Dezember 2004:

Liebe Frau Gappa,

jetzt habe ich eine Mail von Herrn Shimojo erhalten: Heute Nachmittag sei der Weltenbummler bei der Tokyo-Gakugeidaigaku-Huzoku Koganei Shogakko angekommen. Da die Kinder aber schon die Winterferien haben, werden sie ihn erst im Januar kennen lernen. Der Weltenbummler wird also ab Anfang Januar einen Monat in Tokyo bleiben...

Herzliche Gruesse
Takashi Narita

 

März 2005

Liebe Frau Gappa,

wie Herr Shimojo von der Tokyo-Gakugeidaigaku-Huzoku-Koganei-Shogakko mir mitteilte, ist der Weltenbummler am 7. Maerz mit EMS (Express Mail Service) nach Essen zur Erich Kaestner-Grundschule abgeschickt worden. Ich glaube, der Teddybaer wird rechtzeitig ankommen. Ich soll Ihnen Gruesse von Herrn Shimojo ausrichten.

Ich lege die Uebersetzung der Tagebucheintragungen von den Schuelern als Attachment bei. Es ist sehr schade, dass ich Ihnen die huebschen Fotos im Tagebuch nicht zeigen kann, weil ich leider keine digitalen Fotos bekommen habe. Aber ich glaube fest, dass die Schueler der Erich Kaestner-Grundschule aus dem Tagebuch sehr vieles von Japan erleben koennen.

Tagebuch des Weltenbummlers

Guten Tag!

Wir sind die Klasse 6-2

der Tokyo-Gakugeidaigaku-Fuzoku-Koganei-Shogakko

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Tabibito („Weltenbummler“ auf Japanisch) versucht es mit japanischen Spielen!

Tabibito spielte bei uns zu Hause japanisches Schach. Er sah ein bisschen traurig aus, weil er die Figuren nicht richtig bewegen konnte. Aber ich habe ihm dabei geholfen.

Sushi auf dem Fließband!

Wir brachten Tabibito in ein Sushi-Restaurant. Wir zeigten ihm die verschiedenen Teller auf dem Fließband, er konnte aber nichts essen ...
(Shinya Ogino)

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Ein Fest!

„Japanische Feste haben viel mit dem Reisanbau zu tun. Im Frühling wünscht man sich eine gute Ernte und im Herbst dankt man für die gute Ernte. Das alles weiß ich schon, denn ich habe viele internationale Erfahrungen“, sagt Tabibito. Wenn er nur nicht so stolz auf sein Wissen wäre ...

(Foto) Tabibito in Festkostüm

Neujahr (obwohl es schon zwei Wochen her ist)

Für das Neujahr haben wir verschiedene Sitten und Bräuche. Heute wollten wir Tabibito eigentlich Osechi-Gerichte anbieten, d.h. traditionelle japanische Neujahrsgerichte, da aber davon nur japanisches Omelett übrig war, haben wir es gelassen. Stattdessen habe ich ihm einen Holzschläger für das traditionelle japanische Federballspiel gegeben.

(Foto) Tabibito mit dem japanischem Holzschläger
(Yuto Ozaki)

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Tabibito versucht Schönschreiben!

Ganz ernst guckt Tabibito der Lehrerin beim Schönschreiben zu. Geschrieben werden zwei chinesische Schriftzeichen „Tabi“ (Reise) und „Bito“ (Mensch). „Tabi-bito“, d. h. eigentlich „Reisender“, ist sein japanischer Name für „Weltenbummler“. Daneben wird etwas kleiner auch „Welt...“ geschrieben.

Jetzt schreibt Tabibito mit dem Pinsel. Für einen Anfänger schreibt er schon ziemlich gut!

Fertig! Er sieht irgendwie stolz aus. (Takahasi Tomokazu)

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Tabibito erlebt Kendo!!

Tabibito sitzt im Fechtsaal mit den anderen Schülern zusammen und hört die Erklärungen des Meisters.

In voller Rüstung fangen wir an zu üben.

Unser Meister zeigt auch Tabibito etwas.

(in der Sprechblase) Kendo kommt zwar aus Japan, aber jetzt macht man auch in Europa Kendo.

Ich habe von 2000 bis 2002 zwei Jahre in Düsseldorf gewohnt. Deutschland hat viel Natur, ist schön und ruhig, deshalb gefällt es mir dort sehr gut. Ich habe auch mit Kindern aus Frankreich, den Niederlanden und Belgien Kendo gemacht.

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Tabibito betet in einem shintoistischen Schrein für eine glückliche Reise!

Tabibito reist im nächsten Monat von Japan ab. Wir haben in einem Schrein gebetet, damit er gesund am nächsten Zielort ankommen kann. Er hat auch einen Orakelzettel gezogen, darauf steht: Die Reise wird ohne Probleme sein.

(Foto rechts) Tabibito wirft Opfergeld ein.

(Foto links unten) Wie schmeckt sein erster Sashimi, roher Fisch?

(Foto Mitte unten) Orakelzettel

(Foto rechts unten) Tabibito spielt ein Kinderlied auf der Geige.
(Tomohisa Nagayama)

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Herzlich Willkommen bei uns zu Hause!

Nr. 1

Tabibito hat unsere Bären, Pooh und Teddy, kennen gelernt. Die drei Bären wurden zusammen fotografiert. Er hatte gute Laune ...

Nr. 2

Tabibito lernt etwas über die Geschichte Japans. Auch große Persönlichkeiten aus der japanischen Geschichte sehen Tabibito zu: Tokugawa Ieyasu, Uesugi Kenshin, Nagakura Shinpachi und Toyotomi Hideyoshi.

Tabibito im Lego-Reich mit Schlössern und Schulen.

Tabibito als Samurai mit einem schönen Helm auf dem Kopf.

Nr. 3

Tabibito macht eine Zeitreise in die Ritterzeit. (Akhiko Nemoto)

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Tabibito erlebt das Volksleben in Japan.

Tabibito versucht Go, ein japanisches Brettspiel mit schwarzen und weißen Steinen. Er spielt schon sehr gut!

Bei uns, Familie Watanabe, hat er ein ganz alltägliches japanisches Gericht zu essen bekommen. Reis mit einem gebratenen Fisch. Das mögen alle Japaner. Ob es ihm schmeckt?

Mit den Beinen im Kotatsu, einem niedrigen Tisch mit einer Decke, ist es angenehm warm.

Auf dem Futon, einer japanischen Matte mit einer dickeren Decke darauf, schlief er fest. Er ist wohl müde vom Reisen. (Toshiie Watanabe)

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Herzlich Willkommen, Tabibito!

– Bowling und Schönschreiben –

Tabibito hat Nyanya, unsere Kuschelkatze, kennen gelernt. Er freut sich über seine neue Freundin.

Vor einem öffentlichen Badehaus. Er hat aber nicht gebadet. Hat er zum ersten Mal ein japanisches Badehaus gesehen?

Tabibito versucht zum ersten Mal Bowling. Der Ball war ihm zu schwer. (Er hatte es schon nicht nicht leicht.) Trotzdem konnte er sogar 6 Kegeln umstoßen und sah so glücklich aus ...

Tabibito versucht schönzuschreiben. Er sieht etwas aufgeregt aus ...

Gut gemacht! Er ist auch zufrieden.
(Mei Amamiya)

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Tabibito erlebt „Mamemaki“, d.h. Bohnen-herumwerfen.

Bei uns feiert man am 3. Februar „Setsubun“. Das ist ein traditionelles japanisches Fest, bei dem Sohjabohnen herumgeworfen werden, um böse Geister aus dem Haus zu vertreiben.

(Sprechblasen) Teufel hinaus! Glück herein!

Tabibito hat nicht nur „Mamemaki“, sondern auch „Mezashi“ kennen gelernt.

„Mezashi“ ist ein Schmuck aus Stechpalmenzweigen, einer Bohnenstange mit geleerten Hülsen und kleinen Sardinen. Diese Kombination soll auch vor Unglück schützen.

(Foto) Tabibito mit Mezashi. Die Nadeln der Stechpalme stechen!

(Foto) Tabibito probiert Taiyaki, einen fischformigen Pfannkuchen mit süßem Bohnenmus darin.
(Eriko Kano)

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Tabibito erlebt, wie japanische Kinder spielen!!

Ich spiele sehr gern Basketball und höre auch sehr gern Musik. Ich habe einen Basketball auf der rechten Hand und Tabibito trägt an der Hüfte den Musikspieler „iPodmini“.

Das ist mein Bruder. Er spielt mit Tabibito ein neues Computerspiel „Nintendo DS“, bei dem auch Tabibito viel Spaß hatte.

Tabibito saß auch an unserem Computer. Im Internet sah er auch seine eigenen Fotos, die in Deutschland gemacht worden waren. Ob er sich daran erinnerte ...

Tabibito las mit meinem Bruder Mangas, d.h. japanische Comics. In Japan lesen auch Erwachsene gern Mangas.

Wir, Familie Koike, haben Tabibito japanische Spiele vorgestellt, bei denen man einen Computer oder irgendein Gerät benutzt. Ich spiele übrigens lieber draußen Basketball...

Ich hoffe, dass Tabibito weiterhin verschiedenes erlebt und eine angenehme Reise hat.

Ich habe Tabibito ein Paar Socken von meinem Bruder geschenkt.

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Tabibito begegnet „Tengu“, einem langnasigen Berggeist vom Berg Takao!!

Ein Foto zusammen mit dem großen Tengu auf dem Bahnsteig des Bahnhofs Takao. Tabibito war etwas erstaunt über die Größe des Tengu ...

Es ist übrigens mein Bruder, der Tabibito trägt.

Der bunte Tengu am Nordeingang des Bahnhofs –– für Tabibito die zweite Begegnung mit Tengu. Diesmal war er nicht so erschrocken, weil dieser etwas kleiner ist.

Wir alle genossen Senbei (Reisgebäck) und Omanju (japanischen Kuchen mit Bohnenmus darin), Spezialitäten von der Gegend. Hast du Omanju zum ersten Mal gegessen, Tabibito?

„Das hat gut geschmeckt.“

Zu Hause hat er noch mit Mickey, Minnie, Teddy, Pooh und anderen Freunden zusammen ein Erinnerungsfoto gemacht. Hat es dir Spaß gemacht, Tabibito? Komm bitte mal wieder!
(Asagi Kobayashi)

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Tabibito versucht „Hyakunin-isshu“, ein japanisches Kartenspiel!

Was ist „Hyakunin-isshu“? Wir spielen das oft zu Neujahr. Auf dem Boden liegen hundert Karten, auf denen steht je ein japanisches Kurzgedicht, und zwar nur die zweite Hälfte. Der Spielleiter liest ein Kurzgedicht vor und die Spieler versuchen, sich möglichst schnell an die passende zweite Hälfte zu erinnern und diese Karte zu suchen. Ein Spiel für Leute mit Köpfchen.

(Foto Mitte) Bücher und Karten, die man zum Auswendiglernen der Gedichte benutzt.

(Foto unten) Tabibito ist wohl sehr von Murasaki Shikibu angetan, einer Dichterin aus dem 11. Jh. (die ist berühmt als die Verfasserin des Genji-monogatari) so sehr, dass er die Poskarte von Shikibu nicht loslässt.

Auch Tabibito versucht sich die Gedichte zu merken.

Nun spielen wir im Ernst. Bärenstark!

Im allgemeinen spielt man mit herumliegenden Karten, so wie das Foto zeigt.

Tabibito hat eine Karte genommen. Und das Ergebnis...

Tabibito hat seinen Triumph genossen!

(In der Sprechblase) Ich habe 99 von 100 Karten bekommen!

Wer mehr Karten hat, gewinnt.

Erinnerungsfoto

Zum Schluss habe ich mit Tabibito zusammen ein Foto gemacht.

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Tabibito erlebt besondere Tage in Japan!

„Hina-matsuri“ ist ein traditionelles Puppenfest für Mädchen. In Japan stellt man vom Frühlingsanfang (um den 4. Februar herum) bis zum 3. März, dem Tag des Hina-matsuri, Puppen in schönem Kimono auf einer mit rotem Tuch gedeckten kleinen Bühne auf und wünscht, dass die Kinder, vor allem die Mädchen, gesund und brav aufwachsen. Die Hina-Puppen stellen Adelige aus der Heian-Zeit (8. bis 12. Jh.) dar.

(Foto oben) Tabibito mit Hina-Puppen. Wie fühlt sich wohl Tabibito vor den ganz fremden Puppen?

(Foto unten) Zum Hina-Fest isst man solche weichen Süßigkeiten, wie auf dem linken Teller zu sehen, oder solche härteren Süßigkeiten, wie auf dem rechten Teller zu sehen. Die runden Puppen neben Tabibito sind auch Hina-Puppen.

(Foto oben) Man trinkt auch weißen Sake, der nur ganz wenig Alkohol enthält, (links) und isst kornartige Süßigkeiten (rechts).

Am Schluss noch ein Foto mit unseren Bären. Tabibito ist überall beliebt. Danach hat er viel Süßigkeiten gegessen. Wie hat es ihm geschmeckt? (Noriko Nakamura)

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Mensoore, Tabibito!

(Mensoore heißt im Dialekt von Okinawa, einer japanischen Insel im Süden, „herzlich Wirllkommen!“.)

Tabibito ist heute Pianist!? Er versucht Klavier zu spielen und ein Buch zu lesen.

Auf unserem Klavier lässt er den Ton C erklingen. Wird er einmal ein Pianist??

Tabibito liest...

Er liest den japanischen Bestseller „In der Mitte der Welt Liebe ausrufen“. Ihm kullerten fast die Tränen aus den Augen ...?!

Am Schluss wollte er vor einem Globus fotografiert werden.

Er war bis jetzt schon in Argentinien, Frankreich, auf den Philippinen (?) und in anderen Ländern. Wohin reist er wohl jetzt?

(Sprechblase) Der Schal steht ihm gut.

Ich hoffe, dass dich viele Kinder in ihr Herz schließen. Alles Gute! (Mey Niikura)

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Tabibito genießt in einem Park den kommenden Frühling!

(Foto oben) Tabibito hat Adonisröschen gefunden und die hübschen Blümchen ganz entzückt angesehen.

(Foto Mitte) Tabibito unter gerade aufblühenden Pflaumen. Hat er die Pflaumenblüten heute zum ersten Mal gesehen?

(Foto unten) Ein japanischer Nelkenpfeffer in voller Blüte. Die kleinen Blüten sind so niedlich.

Wenn man so viele Blüten gesehen hat, muss man seinen Hunger stillen!

(Foto oben) Tabibito isst „Udon“, japanische weiße Nudeln. Ihm gefallen die Udon in Sohyasuppe. Besonders an einem kalten Tag machen Udon warm.

(Foto unten) Er interessiert sich noch für kleine Süßigkeiten oder Kekse. Ist er noch nicht satt von Udon? Oder hat er einen zweiten Magen extra für Süßigkeiten?

(Foto oben) Vor einem alten japanischen Bauernhaus mit einem Strohdach. Im Haus war ein Feuerherd und es war sehr warm.

(Foto unten) Tabibito unter einem traditionellen Regenschirm aus eingeölten Papier. Auch an Regentagen kann er damit ausgehen. (Ayusa Masunaka)

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Heute bin ich bei Yui Suzuki zu Gast. Auch hier sind Hina-Puppen ausgestellt. Wie ich erfahren habe, feiert man in Japan am 3. März ein Mädchenfest (auch Pfirsichblütenfest genannt) und die Puppen sind bis zu diesem Tag aufgestellt. Yuis Großeltern haben ihr beim ersten Mädchenfest nach ihrer Geburt die Puppen, die Laternen, und andere Schmuckstücke und das Gestell geschenkt. Wie schön! Ich hätte auch gerne so schöne Puppen geschenkt bekommen ... naja, ich bin eben ein Junge.

Aber Yui hatte eine gute Idee: sie hat mich in den König verwandelt. Wie findet ihr mich als König mit der schönen Königin neben mir? Ich habe sogar ein Zepter, ein Schwert und eine Krone getragen. Da das T-Shirt und die Hose hier nicht sehr passen, hat Yuis Mutter dafür gesorgt, dass ich wie ein echter König aussehe. Es war zwar etwas aufregend, neben der schönen Königin zu sitzen, aber es war doch super, ganz oben zu sitzen und auf alle hinabzublicken. Ich kam mir wie ein großer König vor.

Unter mir sitzen Hofdamen, darunter fünf Musikanten, darunter Gefolge, darunter Diener, darunter Haushaltsgeräte ... Oh, so viel kann ich mir nicht merken. Naja... Ach so ja, Yui hat mir etwas Interessantes erzählt. Der König und die Königin, sie sitzen in Ostjapan und in Westjapan gegeneinander seitenverkehrt. Ist das nicht interessant? Allerding ist es mir egal, ob ich links neben der Königin sitze oder rechts. Ach ja! Ist mir wieder was anderes eingefallen: Heute ist der Valentinstag. In Japan ist es Sitte, dass Männer am Valentinstag von Frauen Schokolade bekommen. Yuis Vater hat auch viel Schokolade bekommen und war sehr gut gelaunt. Ob ich auch was bekomme ...?

Guckt mal! Statt Schokolade habe ich „Hina-Arare“, kornartige Süßigkeiten, bekommen. Ich habe auch Sushi und Suppe zu essen bekommen. Ja, es ist selbstverständlich keine europäische Suppe, sondern eine japanische. Sie heißt auf Japanisch „Hamaguri no oshiru“, d.h. Salzsuppe mit Venusmuschel. Am Hinafest isst man traditionell diese Venusmuschelsuppe, genauso wie man zu Weihnachten Truthahn isst. Heute habe ich viel erfahren. Am Schluss habe ich mit Yui zusammen das Kinderlied fürs Hinafest gesungen. Vielen Dank, Yui, Mama und Papa!

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Bericht des Abenteuers von Tabibito am 20. Februar

Ich bin jetzt vor dem Tempel „Kansenji“ in Suginami, Tokyo. Ich bin zum ersten Mal in einem japanischen Tempel gewesen.

Es blühten gerade die Pfirsichbäume. Wie schön!

Das ist ein Firstziegel, der wie ein Teufel aussieht. Ob ich Angst habe? Ach, nein! Nur ein bisschen...

Das ist eine große Glocke. Die Glocke wird jeden Tag um 5 geschlagen. Ich würde sie auch gern mal schlagen. Gooooon! Gooooooon!

Ganz kurz habe ich mir erlaubt, an einem kleinen Tempel zu sitzen. Wie sehe ich in diesem Kostüm aus?

Auch im Tempel sind jetzt die Hina-Puppen aufgestellt. Sie sind etwa 80 Jahre alt und haben auch den Zweiten Weltkrieg in einem Luftschutzkeller überlebt.

Ich durfte auch bei den Puppen sitzen.

Wie war mein Bericht? Japan hat’s doch in sich. (Miki Hanme)

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Liebe Kinder der Erich-Kästner-Grundschule

Ich hoffe, ihr habt mit Interesse und auch mit Spaß gesehen und gelesen, wie Tabibito, unser Weltenbummler, Japan erlebt hat. Wir schicken ihn jetzt zu euch weiter und wünschen uns, dass deutsche und japanische Schüler eine enge Freundschaft verbinden mögen. Wir wünschen euch alles Gute!

(Herr) Tomoyoshi Shimojo, Lehrer der Klasse 6-2

Tokyo-Gakugeidaigaku-Huzoku Koganei-Shogakko

Wir möchten nicht versäumen Frau Gappa (Berlin) und Herrn Narita (Tokyo) herzlich dafür zu danken, dass sie uns diese schöne Gelegenheit gegeben haben.

        wir-in-berlin.de | 07.04.2005
betreut von Gila Gappa
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