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Fischfarmen sind schlecht für wilde Fische
Schon jeder vierte Fisch, der in den Lebensmittelhandel kommt, stammt aus Fischfarmen. Die steigende Zahl solcher Betriebe könnte den natürlichen Fischbeständen schaden. Davor hat jetzt eine internationale Gruppe von Biologen und Naturschützern gewarnt. Sie verweisen darauf, dass in Farmen zunehmend Thunfisch, Lachs und andere fleischfressende Fische gezüchtet werden. Als Futter bekommen diese Tiere meist Fischmehl aus Wildfischen. Um ein Kilo Fisch zu produzieren, müssen die Zuechter zwei bis fünf Kilo Wildfisch verfüttern Dieser Trend führt derzeit vor allem in Asien zur Überfischung wilder Bestände. Weil die Farmen in großer Zahl an der Küste angele werden, verändern sie das Gesicht der Regionen. Sogar Reisfelder werden zugunsten von Fischfarmen aufgegeben, sagen die Forscher. Sie fordern, diese Entwicklung zu stoppen. Die Fischerei soll sich demnach auf eine nachhaltige Nutzung von Meeresfisch konzentrieren.

Quelle: Stanford University, 18.2.01 Forschung: Rosamond Naylor, Stanford Institute for International Studies, Nils Kautsky, University of Stockholm, u.a.
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    aktualisiert: 28.06.07
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